Sonnenuhren in
Berlin und Umgebung

Sonnenuhren in Potsdam


Sonnenuhren lassen sich oft in der Nähe von Sternwarten und Planetarien finden. Weiß man also den Ort eines solchen Gebäudes, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß man dort auch eine Sonnenuhr findet.

Sonnenuhr am Einsteinturm Potsdam
Sonnenuhr am Einsteinturm Potsdam

Sonnenuhr am Einsteinturm, Potsdam, Herbst 1997

Der Einsteinturm in Potsdam liegt im Gebiet des Wissenschaftsparkes "Albert Einstein" auf dem Telegrafenberg. Diese abgegrenzte Lage ist wahrscheinlich Ursache dafür, daß man einige Potsdamer nach dem Einsteinturm fragen kann, ohne einen Hinweis bekommen zu können. Die Sonnenuhr am Einsteinturm kennen wahrscheinlich noch weniger.

Der Einsteinturm beheimatet ein Sonnenobservatorium und wurde 1920/21 vom Architekten Erich Mendelsohn (1887-1953) in einem expressionistischem Stil erbaut. Das obige Bild zeigt den Turm im Herbst 1997 kurz vor seiner Restauration. Die Sonnenuhr dagegen gehört architektonisch zu denen um die Jahrhundertwende gebauten Sternwartengebäuden in der Umgebung.

Die obigen 205x256 großen GIFs sind Verkleinerungen von 512x640 Pixel messenden JPEGs (mit 119 bzw. 146kB), auf die die Bilder verweisen.


Sonnenuhr an der Mühle Potsdam

Sonnenuhr am Gebäude der Mühle Potsdam GmbH, Potsdam, Herbst 1997

Auf dem Weg zur Sonnenuhr am Einsteinturm vom S-Bahnhof Potsdam Stadt aus trifft man in der Leipziger Straße auf die obige Sonnenuhr. Das GIF mit der Detailansicht verweist auf ein JPEG (72kB) eines Fotos der Sonnenuhr von der Seite, auf dem die Umgebung mit Fabrikgebäude und Straße zu sehen ist. Links auf dem Hügel liegt das Brandenburger Landtagsgebäude, an dem man vorbei muß, um zum Telegrafenberg zu gelangen.


Collage/Imagemap Potsdam Sanssouci

Sonnenuhr in Potsdam Sanssouci, Herbst 1995
600x398 GIF87, 170588 Bytes, konvertiert mittels xv 3.10 aus TIFF: referenziert auf 14 Aufnahmen mit Pentax Z-20/Kodak Color 200 von Potsdam und Sanssouci (von links oben nach rechts unten):

historische astronomische Geräte vor der Orangerie

Historische, astronomische Geräte in Potsdam Sanssouci, kolorierte Postkarte um 1910

Das obige 403x235 GIF87 (86kBytes) zeigt eine kolorierte Postkarte aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und verweist auf ein 806x470 JPEG (191kBytes) des gleichen Bilds vom Vorplatz der Orangerie in Potsdam Sanssouci.

Eine Armillarsphäre wie das von Drachen getragene Gebilde im linken Bildteil ist ein historisches Instrument zur Messung von Sternenpositionen, mit der als Nebeneffekt auch die Sonnenzeit gemessen werden kann. Die Armillarsphäre und die anderen Geräte vor der Orangerie gingen auf den belgischen Jesuitenpater Ferdinant Verbiest (1623-1688) zurück, die dieser aus Bronze für die kaiserliche Sternwarte in Peking von deutschen Jesuiten bauen ließ.

Der "Besuch" der astronomischen Geräte in Potsdam währte von 1901 bis 1918. Sie waren 1901 nach den Boxeraufständen aus Peking gebracht und nach dem 1. Weltkrieg mit dem Verlust der Kolonien wieder an China zurückgegeben worden.


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