Berliner Mondbeobachter

Leitung: Oliver Hanke, Dr. Cordula Bachmann
Termine: jeden zweiten Montag eines Monats um 20:00 Uhr im Seminarraum des Planetariums am Insulaner. Achtung: In den Monaten Juli und August finden keine Treffen statt.

Die Berliner Mondbeobachter beschäftigen sich mit allen Bereichen der Mondforschung. Schwerpunkt ist der Erdmond. Beiträge zu anderen Monden im Sonnensystem sind ebenfalls willkommen.

Neben wissenschaftlichen Projekten, Missionen und deren Ergebnissen (z. B. Mondsonden und erdgebundene Beobachtungen verschiedener Länder und Institutionen) werden grundlegende Themen zum Mond, seinen Merkmalen, Eigenschaften und seiner Entwicklungsgeschichte behandelt. Hinzu kommen wissenschaftsgeschichtliche Beiträge zur Mondforschung und zur Mondnomenklatur. Soweit vorhanden, werden aktuelle Mondfotos der Teilnehmer gezeigt und diskutiert.

Bei klarem Wetter und günstiger Mondphase besteht die Möglichkeit, im Anschluss den Mond am Teleskop der Sternwarte zu beobachten und ggf. zu fotografieren.

Gäste und Anfragen sind herzlich willkommen!

Informationen und Kontakt über: https://www.facebook.com/mondbeobachter.berlin

oder direkt an mondbeobachter@planetarium-am-insulaner.de

Fasziniert vom Mond

Das Foto wird dominiert von Clavius, der mehrere Sekundärkrater besitzt. Unten am Südrand sieht man Rutherfurd, zu dem eine geschwungene Kette von kleineren Kratern gehört. Am Nordrand liegt, etwa gleich groß wie Rutherfurd, Porter.  Östlich von Porter befindet sich Deluc mit zwei kleineren Kratern im Nordosten und Süden. Nördlich von Clavius fällt Maginus ins Auge, dessen Rand ebenfalls durch mehrere jüngere Einschläge überformt ist. Südlich von Clavius liegen Gruemberger und Cusatus (der kleinere von beiden), östlich davon Zach im Norden und Curtius im Süden; weiter im Süden Moretus mit einem beleuchteten Zentralberg.

Deutlich zu sehen sind die dunklen Lavaflächen der Maria und die helleren, älteren Hochlandgebiete mit vielen Einschlagkratern. Der auffallendste Strahlenkrater ist Tycho auf der Südhalbkugel. Nördlich vom Äquator findet sich, ebenfalls gut erkennbar, Copernicus. Der hellste Punkt ist das Aristarchus-Plateau, ein sehr lohnendes Beobachtungsobjekt. Am westlichen Mondrand erkennt man den dunklen Kraterboden von Grimaldi, am östlichen Rand das Mare Crisium. Genau westlich daneben befindet sich das Mare Tranquillitatis, wo am 21. Juli 1969 zum ersten Mal ein Mensch den Mond betrat.

Zu jeder Sitzung der "Berliner Mondbeobachter" wird ein Protokoll erstellt. Die letzten Protokolle können Sie hier herunterladen:

Mondprotokoll 566 vom 09.12.2013
Mondprotokoll 567 vom 13.01.2014
Mondprotokoll 568 vom 10.02.2014
Mondprotokoll 570 vom 14.04.2014
Mondprotokoll 571 vom 12.05.2014
Mondprotokoll 572 vom 23.06.2014