Clea T. Waite: "Moonwalk"
Regie: CLEA T. WAITE
Sounddesign: HELGA POGATSCHAR
2010, 22 Min.
"Moonwalk" ist ein eindringliches Experimentalfilm-Erlebnis über die Beziehung der Menschen zum Mond. Der Film zeigt diesen Himmelskörper mit seinem sanften Licht als eine lebende, schimmernde Kraft. Moonwalk verwebt Literatur und Wissenschaft aus verschiedensten Ländern und Kulturen mit Gesang und Bildern zu einer gewaltigen, audiovisuellen Komposition. Ausgehend vom Rohmaterial zahlloser Bilder, u.a. aus Mondatlanten, zerbricht der Mond in Stücke und setzt sich wieder zusammen. Aus der vertrauten schwangeren Schwärze entwickelt sich der Mond zu einem züngelnden, flackernden Gebilde aus Stimmen und Geräuschen, der über unsere idealisierten Tagträume vom Himmel hinausreicht, vorbei an dem vertrauten Bildern der Apollo-Missionen und bis hinein in die zarten Wurzeln einer Kultur, die unser tägliches Leben durchzieht.
Der Film erinnert uns an die Allgegenwart des Mondes, bringt uns dazu, uns unsere persönliche Mond-Geschichte ins Gedächtnis zu rufen. Wie zum ersten Mal werden wir uns der Kraft, Gegenwart und gefühlmäßigen Bedeutung des Mondes bewußt.
"Moonwalk" nutzt die spezielle Form der Halbkugel, der Kuppel, um ein den Zuschauer umfassendes, körperhaftes Raumerlebnis zu schaffen, einen Film, der in seltener Weise Kunst und Wissenschaft miteinander kombiniert.
Der Film wurde ausgezeichnet mit dem "IBM Innovation Grand Prize for Creation in Art and Technology".
Dauer der Veranstaltung: ca. 25 Minuten
Preis: 5€


