Merkurdurchgang

Wetterbedingungen

(Bild 1) Beobachtungsort für den Merkurtransit vom 8.11.2006 war Fremont/Kalifornien, auf der südöstlichen Seite der Bucht von San Francisco. In der Nacht vor dem Ereignis zog eine Wetterfront von Nordwesten über das Gebiet, es war komplett bewölkt und regnete stark. Noch am morgen sahen die Bedingungen sehr schlecht aus.

(Bild 2) Etwa eine Stunde vor Beginn zeigte sich die herannahende hintere Kante der Front und 30min vor Beginn klarte es auch in Beobachtungsrichtung auf. Bis auf wenige durchziehende Wolkenreste bleiben die Bedingungen bis zum Ende des Transites gut. (Bild 3)

Aufbau

Beobachtet wurde mit einem 4 Zoll f8 Takahashi Fluorit Refraktor huckepack auf einem 13 Zoll Newton. Dieser im Bild sichtbare große Newtontubus ist auf der Astro Physics Montierung für tägliche Beobachtungen perfekt ausgerichtet und wurde deswegen nicht demontiert. Bei den Aufnahmen zum Merkurtransit kam er nicht zum Einsatz und wurde mit einer standesgemäßen Abdeckung (Sternchenbettwäsche) gegen zufällige Brandlöcher in Equipment oder Kopfhaut versehen. Die Aufnahmen entstanden mit einer Canon 350D digitalen Spiegelreflexkamera, die direkt an den Refraktor angeschlossen wurde.

Die Kamera war PC gesteuert und nahm automatisch alle 60 sec ein Bild auf. Diese wurden auf Festplatte gespeichert, gleichzeitig eine verkleinerte Version erstellt die aktuell online gestellt wurde, so daß der Transit während des Mittwochsvortrages in der Planetariumskuppel verfolgt werden konnte.
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Eintritt des Merkurs vor die Sonnenscheibe (mit Sonnenfleck!)
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Ausschnittsvergrößerungen aus den Bilder des Eintrittes
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Weiterer Verlauf des Transites.
Das Ende des Transites (3.+4. Kontakt) konnte auf Grund baulicher Gegebenheiten des Beobachtungsortes (Balkondach!) nicht mehr verfolgt werden.
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Die Aufnahmezeiten für den Transit sind in Ortszeit PST (UTC-8)

Beobachtung vor Ort: Gert Gottschalk
Technik im Planetarium: Sibylle Fröhlich